Highlight Sprecher 2017

Herr Mag. Koegler begann nach dem Abschluss seines Studiums der Internationalen Betriebswirtschaftslehre seine berufliche Karriere im Jahr 2000 bei Lauda Air in Wien als Prozessmanager. 2001 wechselte er zu Austrian Airlines als Vorstandsassistent des CFO sowie Head of Project Office for Strategic Projects. Im Jahr 2003 baute Hr. Koegler die Prozessmanagement Unit der Austrian Airlines als Head of Processmanagement auf und wechselte dann in verschiedenste Leitungspositionen quer durch den Austrian Airlines Konzern (u.a. Head of Operations Research, Head of Quality Management Customer Services & Punctuality Management).
Im Jahr 2010 übernahm Herr Koegler die Verantwortung für das Interne Kontrollsystem (IKS) als IKS-Beauftragter, 2014 wurde ihm vom Vorstand auch die Verantwortung für das Risikomanagement übertragen.
Hr. Koegler hält verschiedene Lektorate an Universitäten und Fachhochschulen zum Thema Organisationstheorien, unter anderem an der Universität Wien, Technische Universität Wien und Chulalongkorn Universität Bangkok. Er ist begeisterter Pilot, verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Wien.

In seinem Vortrag beleuchtet Herr Koegler die Umsetzung/Einführung eines risikoorientierten Controllings in Form eines integrierten Controlling-, IKS- und Risikomanagementprozess. Erfahren Sie aus erster Hand, wie dieser Reportingprozess die Darstellung eines Forecasts und eines Forecastwerts auf Grundlage von statistischen Simulationsmodellen der bestehenden Risiken ermöglicht und das Konzern-Berichtswesen an Vorstand und Aufsichtsrat entscheidend vereinfacht.

Prof. Dr. Wolfgang Gaissmaier (*1977) erforscht menschliches Entscheiden als Professor für Sozialpsychologie und Entscheidungsforschung an der Universität Konstanz. Promoviert (2007, Freie Universität Berlin) und habilitiert (2013, Universität Heidelberg) hat er über seine Forschung dazu am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, wo er zuletzt leitender Wissenschaftler des Harding Zentrums für Risikokompetenz war. Er wurde u.a. mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.

In der gemeinsamen Closing Keynote mit den Teilnehmern der 6. CGC Strategies 2017 hinterfragt Prof. Gaissmaier die Herausforderungen steigender Komplexität und Unübersichtlichkeit im Business. Gute Entscheidungen unter Unsicherheit brauchen Kopf und Bauch! In einer komplexen, unsicheren Welt führen gute Intuitionen und einfache Entscheidungsregeln zu mehr Erfolg als komplexe statistische Modelle. Erfahrene Führungskräfte wissen, welche Informationen sie ignorieren müssen und nehmen ihre Intuition ernst, ohne sich blind auf sie zu verlassen. Prof. Gaissmaier geht mit Ihnen folgender Frage nach: Komplexität, Unsicherheit und Intuition - Was bewegt Menschen dazu, Entscheidungen zu treffen, die ein Risiko bergen und wie viel Risiko sind Sie bereit zu übernehmen?

Oliver Mäckel leitet bei der Corporate Development der Siemens AG die Beratungseinheit für Projektgeschäft und Projektrisikomanagement. Seit 1997 bei der Siemens AG - war er zuvor in diversen Leitungsfunktionen im Bereich Systementwicklung und in der technischen Risikobewertung tätig. Arbeitsschwerpunkte aktuell sind insb. die Risikobetrachtung von „first-of-its-kind“ Großprojekten während der Angebots- und Abwicklungsphase.

In seiner Fallstudie geht Oliver Mäckel der Frage nach: Mega-Projekte: Rohdiamanten oder rohe Eier? …und welche Implikationen ergeben sich daraus für das Risikomanagement. Sind Groß- und Megaprojekte eigentlich ein wachsender Trend oder ein Mythos? Megaprojekte haben nicht nur konkrete Auswirkungen auf Risikoportfolien und Vorgehensweisen im Risikomanagement. Sie sind auch vermehrt von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Brisanz auf nationaler und internationaler Ebene. Lernen SIe von der Siemens AG welche passenden Ansätze existieren, welche Reflexionen es zu beachten gibt und welceh Schlussfolgerungen Sie für Ihr Unternehmen treffen können.

Gerd Kreiselmeier war mehrere Jahre als Unternehmensberater für Risikomanagementsysteme in der IT-nahen Unternehmensberatung sowie als Corporate Risk Manager und Projektleiter von Konzernprojekten in der technischen Gebrauchsgüterindustrie aktiv.
Im Rahmen seiner Berufstätigkeit hat Herr Kreiselmeier unterschiedlicher Ansätze im Governance Risk & Compliance (GRC)-, Krisen- und Business-Continuity-Management Umfeld entwickelt und implementiert.
Herr Kreiselmeier hat im Oktober 2007 nebenberuflich das Programm „Master of Ethical Management“ an der Katholischen Universität Eichstätt erfolgreich absolviert.
Seine vorangegangene deutsche Hochschulausbildung hat er durch Aufbaustudien in Frankreich an der der Grand Ecole von Pau und an der KEDGE Business School durch den Abschuss des Programms IMR - Mastère Spécialisé® en Management des risques ergänzt.

In seiner Case Study geht Herr Kreiselmeier in einem praxisnahen Beispiel darauf ein, welchen Beitrag Werte, Risk- Business Continuity und Krisenmanagement vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Globalisierung und gesellschaftlichem Wandel für die Resilienz von Unternehmen leisten können. Herr Kreiselmeier zeigt an unterschiedlichen Betrachtungsweisen und operativen Ansätzen auf, wie sich die Schlüsselfaktoren Werteorientierung und Agilität umsetzen lassen, um auch den neuen Risiken des Technologiezeitalters wirksam zu begegnen.

Martin Mildner ist seit 2007 General Counsel und Global Head of Merger&Acquisitions der Otto Group. Vorher ist er als Rechtsanwalt und Steuerberater in der internationalen Wirtschaftskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek tätig gewesen.  "Die Otto Group ist eine weltweit agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe. Wir sind mit 123 wesentlichen Unternehmen in mehr als 30 Ländern präsent. Die Aktivitäten sind in drei Geschäftsfelder (Segmente) gegliedert: Multichannel-Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Service.

Sie erfahren, wie sich die Otto Group digital transformiert hat und wie sie den Übergang vom Saisongeschäft zu „Täglich in der Lieferkette“ gemeistert hat. Durch die Veränderung von Geschäftsmodellen entstanden neue Risikocluster, die nur durch eine agile Risikostruktur und schnell agierendes Führungsverhalten umfassend zu steuern sind. Finden Sie heraus, welche Anforderungen ein global agierendes Unternehmen an seine Mitarbeiter als agile, schnelle Entscheider zur Sicherung der Governance-Strukturen stellen muss.

Dipl. Kfm. Thorsten Munk hat in Dortmund und Memphis Wirtschaftswissenschaften studiert. Seit 6 Jahren ist er Leiter Auswertungen und Methoden im Konzerncontrolling der Deutschen Bahn und damit unter anderem verantwortlich für das Risikomanagement und den Planungsprozess. Zuvor war er in verschiedenen Positionen im strategischen und operativen Controlling bei Unternehmen im Konzern Deutsche Bahn tätig.

Auf der Corporate Risk Minds 2016 berichtete Thorsten Munk, Leiter Auswertungen und Methoden der DB Mobility Logistics AG von der Definition und Einführung einer  Risikoberichterstattung auf Konzernebene. Ein Jahr später berichten er und Judith Kunst-Wagner, Referentin Konzernrisikomanagement, DB Mobility Logistics AG von den Lessons learned bei der DB: Nach der Umstellung von Berichtserstattung hin zu  RMS als Steuerungselement – Erfahrungen, Best Practices und Verbesserungspotenziale. Sie geben Insights über die operative Umsetzung der Synchronisierung des RMS mit der Vorschau als Grundlage der RMS-Meldung und legen ihre Ansätze zu Sensitivitäten als methodischem Ansatz dar. In dieser Fallstudie erfahren Sie, warum die aktive Einbindung der Entscheidergremien eine integrale Voraussetzung für den Erfolg neuer Ansätze darstellt und wie Sie sich auf Entscheiderebene Gehör verschaffen.


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